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ISF

 Ausgangslage

Die Integrative Schulungsform (ISF) geht vom Grundsatz aus, dass alle Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen können – auch Kinder und Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf im Lern-, Leistungs- und Sozialbereich. Die Integrative Förderung hat dem unterschiedlichen Lern- und Förderbedarf aller Schülerinnen und Schülern zu entsprechen, indem Lernarrangements zu schaffen sind, die jeder Schülerin und jedem Schüler Lernerfolge ermöglichen. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit besonderem Bildungsbedarf nicht auf derselben Leistungsstufe arbeiten muss wie die Klasse.

Ziele der Integrativen Schulungsform

Die Volksschule ist konzipiert als eine Schule für alle, die alle Schülerinnen und Schüler aufnimmt und sie gemäss ihrem Bildungsbedarf fördert. Der Unterricht in der Regelklasse ist somit auf eine individualisierende Lernförderung aller Schülerinnen und Schüler ausgerichtet, sei dies mittels Binnendifferenzierung im Regelunterricht oder mittels Spezieller Förderung. Der Förderunterricht im Rahmen der Speziellen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungs- bedarf kann zeitgleich an mehrere Schülerinnen und Schüler gerichtet sein (ISF in Gruppen) oder er verläuft individuell anhand kurzer, intensiver Fördersequenzen (Einzelförderung).

Lehr-, Fach- und Assistenzpersonen

Die an den Schulen des Kantons Basel-Landschaft im Rahmen der ISF arbeitenden Lehr- und Fachpersonen sind Schulische Heilpädagoginnen und Schulische Heilpädagogen (SHP) oder Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen (SozPäd). Zudem stehen im Rahmen der ISF Assistenzleistungen zur Verfügung.